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DIE ZIEGELEI
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   Im Winter wurde der Lehm aus 2 m tiefen Tongruben geholt und anschließend gemahlen.

   Die dann mit Wasser vermischte Tonerde wurde in nasse und mit Sand bestäubte Formen gegossen.


   So ließen sich die Steine hinterher leicht aus der Form holen.

   Die Ziegelsteine und Ziegel wurden mindestens 3 Tage lang, auf Brettern liegend, in offenen Schuppen im Wind getrocknet. Danach kamen sie in mit Holz geheizte Öfen, die je 30000 bis 35000 Stück faßten.
   Eine Arbeiterin formte 1000 bis 2000 Ziegelsteine pro Tag.
   Seit der Römerzeit und bis 1920 waren Chauvé und La Sicaudais, wo man auch glasierte Zuckerdosen, Suppenschüsseln usw. herstellte, die Hauptzentren der Ziegelproduktion. 1930 gab es hier noch 32 dieser Öfen und ungefähr 100 Angestellte, meistens Frauen.
   1967 wurde die letzte Fabrik geschlossen.
 

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