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Früher wurde das Brot zuhause gebacken, und zwar alle 14 Tage im Winter und einmal pro Woche im Sommer.
Der Bauer ließ dazu seinen Weizen in der benachbarten Windmühle mahlen. Der Müller erhielt als Lohn eine bestimmte Menge Korn.
Am Tag bevor das Brot gebacken wurde, richtete man den Teig, dem man Sauerteig hinzufügte. Brotleibe von je 12 Pfund wurden in bemehlte Tücher gewickelt und in entsprechend große Körbe gelegt, um dem Brot die typische Form zu geben.
Am Tag darauf (der Teig war inzwischen gegangen) wurde der Backofen, der an der Giebelseite der Häuser angebracht war, mit Ginster beheizt. Der Ofen hatte die gewünschte Temperatur, wenn die in ihm eingebauten «Zeugensteine» (pierres témoins) die Farbe wechselten, d.h. weiß wurden.
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"pale"
Anhand eines Spiegels wurde der Backprozeß kontrolliert.
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"panassier""coches"
Die Familien, die keinen Backofen besaßen, ließen ihr Brot beim Bäcker im Ort backen und bezahlten mit einer entsprechenden Menge Weizen. Um einen Überblick über die Anzahl der gebackenen und noch nicht bezahlten Brote zu haben, schnitt der Bäcker in eine längsgeteilte Haselgerte pro Brot eine Kerbe. Er selbst ebensowie sein Kunde behielt die Hälfte der Gerte bis das Brot bezahlt war.
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Pays de Retz |
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